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Die Biedermeierzeit

Die Epoche des Biedermeiers entstand in Deutschland und Österreich ab 1815 und reichte bis zum Jahr 1848. Die Entstehung des Biedermeiers ist auf die repressive Innenpolitik des österreichischen Staatskanzlers Fürst Klemens von Metternich (1771-1859) zurückzuführen. Fürst Klemens von Metternich veranlasste in der damaligen Zeit, dass wohlhabende Bürgertum der Länder Deutschland und Österreich sich ganz auf den häuslichen Bereich zu konzentrieren. Hierdurch erfuhr die Ausstattung und Ausgestaltung der Inneneinrichtung viel Mühe und Sorgfalt. Biedermeiermöbel werden besonders durch das französische Empire, sowie durch das englische Regency beeinflusst. Die Formen des Biedermeiers entsprechen im Grunde genommen Variationen der beiden vorgenannten Stile, welche auf das wesentliche reduziert wurden. Im Vergleich mit den repräsentativen Möbeln des Empire wirken Biedermeiermöbel deutlich schlichter und damit den Anforderungen der Auftraggeber angemessen. Ein weiterer Unterschied zum Empire zeichnet sich schon in der Entstehung eines Möbelstückes ab. In der Biedermierzeit werden die Einrichtungsgegenstände nicht mehr vom Architekten oder Künstler entworfen, vielmehr ist es jetzt der Schreiner selbst, der dem Möbel seine Form gibt. In der Biedermeierzeit wurden vorrangig helle und warmtonige Hölzer verarbeitet, die der angestrebten Wohnlichkeit entgegen kamen. Zu diesen Hölzern zählen vor allem Obstbaumhölzer, wie das Nuss- bzw. Kirschholz, aber auch Mahagoni wurde weiterhin verarbeitet. Es sollte zu der damaligen Zeit so wenig wie möglich von der natürlichen Ausstrahlung und Struktur des verarbeiteten Holzes abgelenkt werden. Gerade hierdurch wurde den Biedermeiermöbeln die ruhige und wohnliche Ausstrahlung verliehen.
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Antiquitäten nach Typ, Epoche und Holzart: